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Nordosten

7.8.2008
von Egilstadir zur Nordküste

Die Karte ist Public Domain.





Für diesen Tag hatten wir uns einiges vorgenommen. Zunächst wollten wir der Straße Mödrudalsleid folgen, um dann durch Mödrudalur wieder zur Ringstraß zu gelangen.

Von dort wollten wir dann der Jökulsa a Fjöllum zu den Wasserfällen Hafragilsfoss , Dettifoss und Selfoss folgen.

Anschließ sollte es durch eine der trockensten Gegenden Islands zum Öxafjördur und von dort weiter nach Husavik gehen.

An der Ringstraße 1


Wir verließen Egilsstadir in Richtung Osten auf der Ringstraße.
Der erste Streckenabschnitt wirkte nicht ungewöhnlich auf uns. Es gab Schafe, grüne Wiesen und Wasserfälle am Straßenrand.

Die Straße Mödrudalsleid

die Wüste Mödrudalsöraefi , der Pass am Mödrudalsfjallgardar , Mödrudalur

Wasserfälle an der Jökulsa a Fjöllum

Hafragilsfoss - Dettifoss - Selfoss



Nachdem wir wieder auf die 1 gestoßen waren, hielten wir Ausschau nach der Straße 864. Wir wollten der Jökulsa a Fjöllum zu den großen Wasserfällen folgen.

Wir hielten dann am Parkplatz des Dettifoss und spazierten von dort zum Hafragilsfoss, Dettifoss und Selfoss.

Die Wege waren nicht weit, der Boden aber dermaßen uneben, dass das Gehen nicht flott ging. Auf solchem Boden braucht man für 2 km unter Umständen lange!

Aber der Spaziergang hat sich auf jeden Fall gelohnt, Die 200 Qubikmeter Wasser pro Sekunde sind wirklich beeindruckend. Am Dettifoss stürzt diese Wassermenge 45m am Stück in die Tiefe.

Der Selfoss fällt über einen Graben, der sich schräg durch den Fluss zieht. Dass Wasser fällt also seitlich und dadurch über die beträchtliche Breite von über 170m, dabei ist er kaum höher als 10m.

Den Hafragilsfoss sahen wir nur aus der Entfernung. Er ist ca. 27m hoch.

Erstaunlich ist die Energie, die ein solcher Waserfall freisetzt. Am Dettifoss sind das ca. 85 Megawatt. Diese Energie wird freigesetzt, indem Geröll und Steine losgeschlagen werden. Dabei verschiebt sich der Dettifoss pro Jahr um 2m flussaufw√§rts.

Das Geröll wird von der reißenden Strömung zum Meer transportiert. Die durch Flüsse und Erosion an den Küsten verlorene Landmasse kann nicht durch die aktiven Vulkane Islands ausgeglichen werden.

Durch blühende Sandurgebiete an Islands Nordküste

Weiter ging die Fahrt dann zur Nordküste Islands .

Hier gab es natürlich auch einiges zu sehen. Das Bild, das ich ausgesucht habe zeigt einen Sandur, der regelmäßig mit Samen bestreut wird. Das dient dazu, den Landverlust einzuschränken. Entgegen allen Gerüchten verkleinert sich Island nämlich von Jahr zu Jahr, da die Erosionsschäden an der Küste und der Landverlust durch Flüsse größer sind als die Landzunahme durch Vulkanismus.

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