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Reykjavik und Umgebung (Island )
Mittwoch den 6. Juli 2005




Reykjavik, auf deutsch "rauchender Hafen", hat seinen Namen von den unzähligen heißen Quellen , die hier bei der ersten Entdeckung Nebel erzeugten. Auf keinen Fall darf man denken, dass es sich tatsächlich um Rauch handelt, da die wichtigste Energiequelle in Island die Erdwärme ist.


Island wird auch als das Land aus Feuer und Eis bezeichnet. Die größten Gletscher und die aktivsten Vulkane Europas befinden sich hier. Die Flüsse transportieren enorme Wassermassen zum Meer.


Einige schöne Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Nähe von Reykjavik.

Landkarte von Island
Die Karte unterliegt der Gnu Free Documentation License.

Ankunft in Reykjavik


Am frühen Morgen kamen wir dann vor Reykjavik an. Das Wetter war gut und die Skyline der einzigen Großstadt Islands lag vor uns.

Diese Stadt ist schon sehr interessant. Ca. zwei drittel aller Einwohner Islands leben hier oder in der Umgebung.

Um die Infrastruktur zu vereinfachen und die entsprechenden Kosten gering zu halten, treibt man heute den Bau in die Höhe voran. Man will mehr Hochhäuser haben.

Die Skyline von Reykjavik - vom Hafen aus bewundert


Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass dies nicht nur ein Verlust an Schönheit ist, sondern auch noch ganz andere Folgen hat.

Jedenfalls ist Reykjavik einen Besuch wert. Wir blieben vor dem alten Hafen liegen, um mit Tenderbooten an Land zu gehen.

Endlich auf Island an Land gehen

Am Kratersee Kerid


Von Reykjavik aus machten wir eine Rundreise zu einigen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Unser erster Halt war eine Gewächshaus-Gärtnerei. Allerdings fand ich das nicht so spannend.

Das zweite Ziel war ein Kratersee.

Eiserner Wille zum Wachstum - die Natur

Hochinteressant fand ich hier die Pflanzen. Ich finde es bewegend, wie die Natur sich Stück für Stück einverleibt.

Es wachsen hier viele verschiedene Pflanzen. Und es sind eher zaghafte Versuche der Natur, hier in der Lava zu blühen.

Aber wenn Touristen nicht alles wieder zertrampeln, wird auch hier alles grün werden.

Haukadalur


Gegenüber den heißen Quellen, unter denen auch Geysir und Strokkur sind, gab es zunächst etwas zu essen. Anschließend gingen wir zu den Geysiren herüber.

Die Bezeichnung stammt von der großen Springquelle Islands. Der alte und große Geysir selbst bricht allerdings nur noch sehr unregelmäßig aus.

Der Geysir Strokkur

Heiße Quellen aller Art

Der goldene Wasserfall

Danach kam der Gullfoss an die Reihe.

Dieser Wasserfall transportiert enorme Mengen Wasser. In zwei Kaskaden fällt es dann über 30 Meter in die Tiefe.

Die Luft ist voller Dunst und der Wasserfall ist sehr laut.

Es ist wirklich ein herrlicher Anblick.

An einer solchen Stelle bemerkt man, wie klein der Mensch ist. Die Gewalten der Natur können wir bewundern, wir können sie sogar für unsere Zwecke nutzen, aber wir werden sie nie beherrschen.

Allerdings besucht man einen solchen Ort auch nicht, um hier zu herrschen. Man kommt einfach her um die Natur zu bewundern.

Obere Kaskade des Gullfoss

Im Thingvellir

Auf dem Weg zum Thingvellir genossen wir den herrlichen Sonnentag und sahen uns ein wenig um.

Hier gibt es soviel Wasser wie in allen nördlichen Ländern. Es gluckert und sprudelt überall.



An dieser Stelle stoßen zwei Kontinentalschollen zusammen. Diese verschieben sich gegeneinander und verursachen so die hohe vulkanische Aktivität des Landes.

An keiner anderen Stelle kann man so deutlich sehen, wo die Grenze zwischen den beiden Platten verläuft.


Hier werden die Bewegungen im innern der Erde in Messtationen erfasst.

Abschied vom Platz des Althing


Aber auch der schönste Ausflug geht einmal zu Ende. Wir mussten uns auch von diesem Ort verabschieden und weiterfahren.

Wir besichtigten noch die Perle von Reykjavik. Das ist ein gewaltiger Warmwasserspeicher. Allerdings reizen mich Industrieanlagen nicht. Daher gibt es davon auch keine Fotos.

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