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Abreise von Schottland 2001

Die Abreise erfolgte vorbei an Loch Ness über Spean Bridge . Dort hielten wir noch einmal am Command Memorial . Weiter fuhren wir durch Fort William , durch das Tal Glen Coe , Rannoch Moor und an Loch Tulla vorbei. Bei Crianlarich organisierten wie noch Essbares. Die Übernachtung fand in der Nähe von Perth statt.

Von dort fuhren wir weiter vorbei an Edinburgh nach Newcastle zur Fähre. Die Überfahrt ließ den Urlaub entaspannt ausklingen. Am letzten Tag ging es dann dann von Ujmuiden nach Hause.

Glen Coe

Das Tal Coe ist ein Einschnitt, der sich von der Atlantikbucht Loch Leven bis in die Nähe des Rannoch Moor zieht. Der Höhenunterschied zwischen dem Tal und den daneben liegenden Bergen beträgt manchmal fast 1000m. Die Landschaft ist unglaublich schön.

An Loch Leven liegt der Ort Glencoe . Dort wurde 1692 das Massaker von Glencoe verübt, das bis heute in den Herzen der Highlander tiefe Narben hinterlassen hat.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Great Glen

Die große tektonische Verwerfung, die sich von der Atlantikbucht Loch Linnhe (südwesten) bis zum Murray Firth (nordosten) zieht, wird als Great Glen bezeichnet. In diesem Tal liegen unter anderem die bekannten Seen Loch Lochy, Loch Oich und Loch Ness . Der kaledonische Kanal fließt hier mitten durch die Highlands .

Bekannte Orte wie Fort William , Spean Bridge, Invergarry , Fort Augustus und Inverness liegen in dem Tal.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Route von Lewiston bis Huntingtower
Heimreise, Tag 1

Loch Leven
Loch Leven
bei Glencoe

Wachstum am Berg
Planzen am Berg

Berge und Wolken
Berge und Wolken
bei Glencoe

Aus dem Tal heraus
Von Glencoe
Richtung Perth

Nebel über Loch Ness
Loch Ness im Nebel

Die Berge um das Tal Glen Coe
Bei Glencoe

Bei den drei Schwestern
Zwei von drei
Schwestern

UNSER Wasserfall
UNSER Wasserfall

Am Rannoch Moor
Rannoch Moor

Lewiston am Loch Ness bis Huntingtower bei Perth und weiter von Perth nach Newcastle

Nachdem wir hier eine wunderbare Zeit verbracht hatten, mussten wir nun leider doch aufbrechen. Wir wollten jedoch nicht auf der Strecke fahren, die wir schon von der Hinreise kannten. Vielmehr sollte es auf der westlichen Seite Richtung Süden gehen.

Lewiston bis Fort William

Zunächst fuhren wir am Loch Ness entlang in nach Südwesten. Über dem dünnen Morgennebel schien die Sonne. Das Licht wurde dann noch der Oberfläche von Loch Ness reflektiert, so dass man kaum hinsehen konnte. Auf dem Foto sieht das bei Weitem nicht so spektakulär aus. Wir hielten am Command Memorial bei Spean Bridge. Die Aussicht auf die umliegenden Berge war phantastisch. Der Nebel unten hatte sich inzwischen verzogen, vor den Bergen trieben aber noch einige Wolken. Danach durfuhren wir Fort Willam.

Fort William bis Glen Coe

Bei Ballachulish wendeten wir uns dann Süden und fuhren an Loch Leven und dem Ort Glencoe vorbei. So kamen wir ins Tal Glen Coe. Hier zeigten die Highlands nochmal auf engstem Raum ihre Majestät. Das Tal wurde ab Glencoe zusehends enger. Die schroffen Berghänge auf beiden Seiten erzeugten bei mir so etwas wie Ehrfurcht vor diesem Land. Dazwischen immer wieder wilde Bergbäche bzw. -Flüsse. Die Farben der wenigen Pflanzen hier im Herbst taten ein Übriges dazu. An einem Wasserfall, der plötzlich am Straßenrand auftauchte, mussten wir einfach anhalten. Und an dieser Stelle habe ich seitdem jedes mal gehalten, wenn ich daran vorüber fuhr. Diese Gegend ist nicht nur äußerst geschichtsträchtig, sondern auch ausgesprochen schön. Die steilen Berge entlang des Tals sollten eigentlich per Wanderung erschlossen werden. (Wenn ich nur nicht so faul wäre.)

Glen Coe bis Crianlarich

Das Tal wurde kurz danach zusehends breiter. Dann gab es Abzweige in andere Täler und zuletzt weitete sich alles zu einer Ebene. Aber das tat der Landschaft keinen Abbruch, denn nachdem wir die Berge hinter uns ließen befanden wir uns mitten im Rannoch Moor. Nachdem wir das durchquert hatten und auch Loch Tulla passiert hatten, kamen wir in die Gegend von Crianlarich.

Crianlarich bis Huntingtower

Nach einem einfachen Lunch ging es dann weiter. Wir fuhren Richtung Osten, zweigten dann aber kurz vor Killin nach Südenab. Aber das war nur ein kleiner Schwenker. Schon in Lochearnhead bei Loch Earn ging es dann Richtung Perth im Osten. Wir durchfuhren Ortschaften wie St. Fillans , Comrie, Crieff und Methven.

Der erste Tag der Heimreise sollte uns bis Edinburgh bringen. Ein heftiger Verkehrsstau vor Perth ließ uns kurzerhand den Plan ändern. So entdeckten wir das Huntingtower Hotel. Dort gefiel es uns so gut, dass wir in späteren Jahren des Öfteren wiederkamen.

Von Huntingtower nach Newcastle

Wir fuhren bei Perth auf die Autobahn und hielten uns Richtung Edinburgh. Über die Forth Road Bridge , die von Norden nach Süden erstaunlicherweise gebührenfrei ist, fuhren wir weiter, umrundeten Edinburgh halbwegs und fuhren dann Richtung Süden. Ich glaube, das war die Strecke über Gorebridge, Glashiels und Jedburgh . Sicher bin ich mir dessen nicht. Aber auf dem Weg zum Fährhafen von Newcastle verirrten wir uns tatsächlich in die Stadt. So kamen wir nicht gerade früh bei der Fähre an. Aber es war früh genug. Und auf der Fähre hatten wir einen halben Tag und eine ganze Nacht zur Entspannung.

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