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Schottland 2002, Ostküste

Den letzten Tag auf dem britischen Festland verbrachten wir zum größten Teil auf der Küstenstraße. Wir fuhren von Tain bis John O'Groats . Das Wetter änderte sich zusehends. Aus dem gestrigen Sonnentag wurde ein Sturm, der wochenlang das Wetter in Schottland bestimmte.

Von Tain fuhren wir erstmal bis zum Dunrobin Castle . Weiter ging es dann mit diversen Unterbrechungen. Eine Pause machten wir zum Beispiel bei Berriedale . An verschiedenen Stellen hielten wir, unternahmen aber nichts, weil das Wetter immer "schlechter" wurde. Erst in Wick machten wir wieder einen richtigen Spaziergang. Und der war für uns wirklich ein Erlebnis.

Wir übernachteten in John OGroates. Am nächsten Morgen ging es dann bei Gills Bay auf die Fähre. Den Tipp hatten wir von einem Bewohner der Orkney -Inseln bekommen. Die Fähre kostete erheblich weniger als die bekannte Scrabster-Stromness Fähre.

8.10.2002
Tain bis John O'Groats
Tain bis John O'Groats

10:53:43
das Mansfield House Hotel in Tain
Das Hotel


11:25:18
Tain bis John O'Groats, Dunrobin Castle
Dunrobin Castle

Dunrobin Castle

Hier ist der Wohnsitz des Duke of Sutherland . Es ist das einzige Castle Schottlands , das noch einen eigenen Bahnhof unterhält.

Dunrobin Castle beherbergt in seinen 189 Zimmern unter anderem ein berühmtes Museum. Ebenso ist der Garten ein beliebtes Ausflugsziel. Eine Pause hier lohnt sich also allemal!
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Auf der Weiterfahrt von Tain bis Golspie nahm der Wind immer weiter zu und erreichte später Sturmstärke.
Wer seinen Urlaub nicht am Mittelmeer verbringt, muß entweder im Auto bleiben oder entsprechende Kleidung mitnehmen. Uns hat es jedenfalls gut gefallen.

Dunrobin Castle sahen wir uns nur von aussen an, da wir nicht wussten, wie lange die Weiterfahrt in den Norden dauert.

11:48:42
Tain bis John O'Groats, Nordsee bei zunehmendem Sturm
Erste kleine
Brecher
  12:27:37
Tain bis John O'Groats, bei Berriedale
Geschützte Bucht
bei Berriedale


12:28:14
Tain bis John O'Groats, Baum am Rastplatz bei Berriedale
Auch Bäume
haben es hier
nicht leicht

Wir fuhren durch den weiter zunehmenden Sturm bis Wick . Es fiel Regen in kleinen Tropfen, die vom starken Wind verweht wurden.

Von der Küstenstraße aus sieht man mehr Felder als in anderen Gegenden der Highlands . Das Land steigt relativ Flach an. Man kann zwar einige Berge im Landesinneren sehen, aber auch einige Strände und Klippen.

Bei Berriedale machten wir noch einmal Pause.

Wick

Die Hafenstadt Wick wurde einst von den Wikingern hier gegründet. Mit dem Friedensvertrag von 1266 fiel die Stadt unter schottische Herrschaft.

Mit über 7000 Einwohnern ist Wick die größte Stadt der Grafschaft Caithness.

Die wilde Landschaft der Highlands sowie die abgelegenheit im hohen Norden machen Wick zu einer Perle für jeden Reisenden. Außerdem kann man hier natürlich seine Vorräte ergänzen.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

13:13:47
Wellen explodieren im Hafen von Wick

Wellen schlagen
...



13:23:24
Wellen bombardieren den Hafen von Wick

...
an die Kaimauern

Erst im Hafen von Wick war klar zu erkennen, welche Stärke der Sturm inzwischen angenommen hatte. Die Gewalt von Wind und Wasser war für mich etwas völlig neues.

Die Menschen, die bei diesem Wetter im Hafen arbeiten mussten, sahen uns verwundert an. Einheimische werden bei diesem Wetter wohl eher zu Hause bleiben. Für uns war es aber wirklich ein Abenteuer.

Hinter Mauern von ca. 3,50m Höhe noch von den darüber schwappenden Wellen getroffen zu werden, war schon ein Erlebnis. Ich würde es jederzeit wieder tun.

Unser Aufenthalt im Hafen dauerte kaum länger als 20 Minuten. Als wir wieder ins Auto stiegen, waren wir durchnässt, aber glücklich.

9.10.2002
09:03:33
Überfahrt zu den Orkney-Inseln, Gills Bay
Die Bucht


09:19:00
Überfahrt zu den Orkney-Inseln, Pentalina B in Gills Bay
Unsere Fähre


Das Wetter in Gills Bay war so heftig, dass wir in einem sehr einfachen Hotel in John O'Groats übernachteten. Es war sauber und warm und das Frühstück war auch in Ordnung. Die Fähre bei Jills Bay war damals in keiner uns bekannten Karte verzeichnet. Den Tip hatten wir von einem Bewohner der Orkney -Inseln erhalten. Diese Fähre kostet nämlich ein drittel weniger als die bekannte Fähre von Scrabster nach Stromness. Am neunten ging es also auf die Pentalina B.

Orkney -Inseln

Die Inselgruppe liegt unmittelbar nördlich des schottischen Festlands. Sie liegt somit ungefähr auf der Höhe von St. Petersburg. Es handelt sich hier um ca. 100 Inseln und Inselchen. Die Hauptinsel nennt sich einfach Mainland. Sie umfasst mit 492 qkm fast genau die Hälfte der gesamten Landmasse der Inselgruppe.

Die Insel enthält nicht nur uralte Fundstücke von Sammlern und Jägern aus grauer Vorzeit, sondern auch eine Reihe von Steinzeitdörfern und Festungen aus der Bronzezeit. Etliche Standing Stones sowie Steinkreise geben den Inseln ein mystisches Flair.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Überfahrt nach Orkney

Auf der Fähre wehte natürlich wieder der heftige Wind. Aber mit warmer Kleidung macht das Spass.

Besondere Tiere konnten wir zwar nicht ausmachen, aber die Küste der Inseln, an denen wir vorüberfuhren, war sehenswert.

Wir legten dann in St. Margrets Hope an. Das liegt auf der Insel South Ronaldsay .

10:31:27
Überfahrt zu den Orkney-Inseln, vom Meer geformt
South Ronaldsay

Auf Orkney angekommen

Von St Margerets Hope kann man über Brücken und aufgehäufte Wälle bis Mainland mit dem Auto fahren. Dort kauften wir in Kirkwall einige Vorräte und fuhren dann bis Skaill-House im Westen der Insel.

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