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Schottland 2002, Halbinsel Ardnamurchan

Ardnamurchan ist der äußerste Westen des schottischen Festlands. Die Gegend war schon immer abgeschieden. Füher lebten hier Piraten. Aber den modernen Urlauber lockt eher die Landschaft. Im Sommer sonnen sich hier auf den Sandbänken die Seehunde. Aber auch andere Tiere leben hier recht frei und wenig gestört durch Verkehr und Fremdenverkehr.

Wir machten uns also auf, um die Halbinsel Ardnamurchan und die Insel Mull kennen zu lernen. Aber da nicht immer alles klappt, was man sich vornimmt, endete dieser Tag in Fort William .
Und dort ist es auch sehr schön.


6.10.2002
Halbinsel Ardnamurchan
Glencoe bisFort William

10:03:48
Halbinsel Ardnamurchan, an der Fähre
Das ist
ernst gemeint
10:10:35
Halbinsel Ardnamurchan, Blick auf Corran
Blick von Corran
über Loch Linnhe
nach Ardgour

Von Glencoe zur Fähre bei Corran


Am nächstem Morgen fuhren wir dann zunächst weiter Richtung Fort William . Bei Inchree setzten wir mit der Fähre über Loch Linnhe nach Corran. Wir wollten die Halbinsel Ardnamurchan kennenlernen.

Hier gibt es wie überall in Schottland Straßen, die manchmal zwei Fahrspuren haben. Allerdings habe ich das bisher nur auf diesem Schild an der Fähre auf deutsch lesen können.


10:41:18
Halbinsel Ardnamurchan, Loch Sunart
Spiegelndes Wasser



11:49:14
Halbinsel Ardnamurchan, Schaf
Wie meistens gibt
es auch hier
keine Zäune



12:11:36
Halbinsel Ardnamurchan, Blick ins Tal


15:19:09
Halbinsel Ardnamurchan, schön wohnen in den Highlands
Wohnhaus
am Straßenrand


15:58:10
Halbinsel Ardnamurchan, Entscheidung im Hochland
Wohin jetzt?

Von Corran folgten wir der A861 nach Süden. Dann führte die Straße westlich weiter nach Stronian und Salen. Dort bogen wir westlich ab auf die B8007. An Loch Sunnart entlang fuhren wir bis Kilchoan .

Wir genossen die Landschaft und machten viele kurze Pausen. Selbst 15 Minuten in der Umgebung eines kleinen Rastplatzes oder einer sonstigen Parkmöglichkeit machen bei dieser Aussicht Freude.

Von Kilchoan wollten wir mit der Fähre übersetzen nach Tobermory und die Insel Mull sehen.

Im Internet hatte ich mich natürlich über die Abfahrtszeiten der Fähre informiert. Dummerweise hatte ich übersehen, dass die Fähre sonntags nicht verkehrt! Deshalb kehrten wir um und wendeten uns ab Salen nach Norden, um uns an der Westküste zu halten.

Wir hatten beschlossen, nun in Fort William zu übernachten.

Die Halbinsel Ardnamurchan

Auf dieser Halbinsel befindet sich der westlichste Punkt des schottischen Festlands. Allerdings ist das nicht das einzige sehenswerte hier. Dieser Teil des Landes ist touristisch noch nicht so überlaufen. Es gibt nicht viele Straßen und auch keine großen Städte. Die Landschaft ist aber atemberaubend schön.

Es ist unklar ob in dem Namen Ardnamurchan das gälische Wort für Seehund oder für Gemeinheit vorkommt. Letzteres könnte wegen der früher hier lebenden Piraten durchaus sein. Ersteres natürlich wegen der Seehunde, die sich hier gern aufhalten.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Auf dem Rückweg gab es herrliche Ausblicke auf Inseln. Aber es gab auch die typisch schottischen Häuser am Straßenrand. Nach traditioneller Bauweise gibt es einen kleinen, vorgebauten Eingangsbereich (Porch). Die Zimmer sind in der Regel hintereinander angeordnet. Erker, Giebel und Gauben schmücken das Haus. Fenster und Dachränder sind farblich abgesetzt. Ein solches Haus sieht richtig gut aus. Allerdings sind die Häuser nicht sehr groß.

16:03:17
Halbinsel Ardnamurchan, Boot im Loch Eilt
Loch Eilt


17:02:00
Halbinsel Ardnamurchan, Richtung Ben Nevis
Richtung
Fort William

Bis Fort William

Ruhende Gewässer (Seen und Buchten) sind häufig zwischen Bergketten gelegen. Dadurch kann der Wind nicht aus beliebigen Richtungen das Wasser bewegen. Ich habe in keiner anderen Gegend soviele spiegelnde Wasserflächen sehen können, wie in Schottland.

Wir machten eine Rast an Loch Eilt. Die Wasserfläche spiegelte die dahinterliegende Landschaft.

Eine weitere Pause machten wir später noch. Wir wechselten unsere Schuhe und wollten ein wenig Hügelaufwärts. Jedoch nach hundert Metern gaben wir auf. Überall sanken wir Knöcheltief in die Löcher zwischen Steinen ein. Einen verstauchten Knöchel wollten wir nicht riskieren und kehrten um.

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