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Schottland 2004, Nordtour, Tag 3

Dieser Tag brachte uns bis an die Nordküste. Von dort wollten wir dann durch das Hochland zur Ostküste fahren und in Tain übernachten.

Scottish Highlands
(das Hochland Schottlands )

In den Highlands befinden sich die 10 höchsten Berge Großbritanniens. Die ältesten Gesteinsschichten der britischen Inseln befinden sich im nordwesten Schottlands . Die Landschaft ist sehr schroff. Steile Berge, tiefe Täler und Seen, viele Flüsse und Wasserfälle geben der Landschaft eine typische Prägung.

Die Unzugänglichkeit vieler Regionen des Hochlands sowie die alt hergebrachte Verwaltungsstruktur des "Clan -Systems" machten es den Engländern schwer, diese Region der britischen Inseln zu erobern.

Das Clan-System betrachtet alles Land und dessen Inhalt als Besitz einer Familie. Diese Familie wird durch den Chief regiert. Er gibt Unterhäuptlingen (Tainchiefs) Bereiche, die diese wiederum für ihren Zweig der Familie verwalten. Die Familie (Clan) kümmert sich um alle sozialen Härtefälle. Entweder hungern alle oder keiner!

Die folgen des britischen (ursprünglich normannischen) Lehnssystems machten den Bewohnern der Highlands Angst. Sie wehrten sich dagegen solange sie konnten. Es machte ihnen auch nichts aus, von Engländern, Bewohnern der Lowlands bzw. der southern Uplands als Barbaren betrachtet zu werden.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Schon nach fünf Minuten stößt man auf den nächsten Wasserfall am Wegesrand.

An der Nordküste wollten wir bis Cape Wrath fahren. Die Fähre für die Touristen verkehrt allerdings zu dieser Jahreszeit nicht mehr. So hielten wir zunächst in Durness an und gingen an den Strand.

Auch hier ist die Ruhe bemerkenswert. Zwar hört man das Meer und den Wind. Ebenso die Rufe der Möwen und anderen Seevögel . Aber das ist etwas ganz anderes als Motoren und andere menschliche laute.
Wir beschlossen zum Ben Hope weiter zu fahren und uns von dort nach Süden zu wenden.

Die Küste bei Durness

Die Nordküste ist im Grunde beschaffen wie die Westküste des Landes. Hier gibt es zwar nicht die tiefen Buchten, aber das Land steigt steil zu den Bergen hin an.

Am Loch Hope weideten die Rinder. Die sind so zottelig, dass man am liebsten mit ihnen schmusen würde.

Natürlich befinden sich hier ebenso viele Wasserfälle wie in anderen Gegenden des Hochlands. Und ebenso natürlich halte ich immer wenn ich kann kurz an, um mir das genauer anzusehen.

Tain

Die Stadt Tain hat heute über 3.500 Einwohner. In dieser sehr alten Stadt gibt es viel zu besichtigen. Das Kunsthandwerk hat hier einen festen Platz. Der Name leitet sich möglicherweise vom nordischen "Thing" ab, was soviel wie Versammlung oder Beratung bedeutet. Auf jeden Fall gab es hier schon eine alte Wikingersiedlung.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

Northwest Highlands

Nordwestlich des Great Glen befinden sicht die Northwest-Highlands. Dieses Gebiet umfasst ca. ein Drittel des Landes. Hier wird die alte Kultur sowie die gälische Sprache noch immer am lebendigsten gehalten.

Auch Verkehrstechnisch wurde dieser Landesteil erst spät erschlossen, sofern man nach modernen Gesichtspunkten überhaupt davon reden kann. Es gibt nicht viele große Orte hier, dafür aber wenig Tankstellen.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

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