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Schottland 2004, Glen Garry

Eine Gegend, die wir bereits von unserer Reise 2001 kannten, war das Glen Garry. Wir wollten auf jeden Fall noch einmal diese Strecke fahren. Also taten wir das gleich zu Beginn unserer Ferien. Und es war genau so schön wie 2001!

Loch Garry

Eine Tour, die wir uns schon lange vorgenommen hatten war das Glen Garry. Hier gibt es nämlich viel Natur und wenig Mensch.Wir waren bereits 2001 hier gewesen und haben uns seit dem gewünscht, diese Strecke noch einmal zu fahren. So fuhren wir in nördlicher Richtung vorbei an Loch Lochy. Bei Invergarry an Loch Oich bogen wir Richtung Westen ab.

Als Loch Garry von der A87 zu sehen war, suchten wir eine Parkmöglichkeit und hielten uns eine Weile dort auf. Das Wasser war sehr ruhig und wir konnten einige Bilder von den interessanten Spiegelungen machen. Allerdings war das Wetter nicht sehr freundlich, so dass die Fotos wiedermal einigermaßen verrauscht sind.

Glen Garry

Der River Garry schlängelt sich durch Glen Garry bis Loch Oich. Von der A87 (Invergarry - Kyle of Lochalsh ) zweigt nach einigen Ausblicken auf Loch Garry eine Single-Track-Road ab Richtung Kinloch Hourn .

Diese Strecke ist für mich persönlich eine der schönsten Routen in Schottland. Das grüne Tal um Loch Garry wird von mächtigen Bergen begrenzt. Die Strecke ist wenig befahren. Es gibt viele Tiere hier, die neugierig genug sind, dass man sie beobachten und fotografieren kann.

Hinter Loch Garry wird das Tal auf einmal enger. Neben dem ca. 200m hoch gelegenen Loch Quoich gibt es einige Gipfel von über 1000m. Je nach Jahreszeit hört und sieht man Hirschfamilien hier. Aber auch Frösche oder andere Tiere sind hier zu Hause. Man muss nur die Augen auf machen.

Hinter Loch Quoich schlängelt sich die Straße über einen Pass dann weiter bis Kinloch Hourn. Loch Hourn ist einer dieser langen Fjorde , die sich von Westen ins schottische Festland fressen. Kinloch Hourn heißt, dieser Ort befindet sich an der Spitze von Loch Hourn.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )


Loch Quoich liegt in einer phantastischen Lage. Rings um diesen See erheben sich die Berge.
Einige Gipfel in der Umgebung sind mehr als 1100m hoch.

Eine solche Lage hält viel Wind ab und begünstigt so wieder Spiegelungen im Wasser.

Wir hörten schon seit einiger Zeit Hirsche laut röhren. Als wir jedoch ausstiegen, bekamen wir die Lautstärke erst richtig mit. So etwas hatte ich noch nie gehört. In der sonstigen Stille kommen einem solche Laute richtig unheimlich vor.

Wir fuhren weiter an Loch Quoich entlang und zwischen den hohen Bergen hindurch. 1100m hören sich für einen Alpinisten nicht viel an. Man muß jedoch bedenken, dass man sich nicht auf einem hohen Niveau befindet. Von hier bis zum Meer bei Kinloch Hourn sind es nur einige km!


An verschiedenen Stellen hielten wir für einen Augenblick an, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Sowohl 2001 als auch jetzt verschwand das südöstliche Ende von Loch Quoich irgendwo zwischen Nebel und Bergen aus unserer Sicht. Es wirkt wie ein Stück Land aus einem Märchen.

Die Weiterfahrt bis Kinloch Hourn führt über eine teilweise sehr enge Straße. Die Straße steigt bis zu einem Pass an, von wo aus sie relativ steil weiter nach Westen abfällt. Hier ist es teilweise so eng, dass man hinter der nächsten Kuppe den weiteren Verlauf nicht sehen kann.

Es gibt nicht viele Stellen, an denen man problemlos sein Fahrzeug abstellen kann. Aber einige Stellen bieten doch die Möglichkeit zu einer Pause. Und die lohnt sich hier allemal.

Kinloch Hourn, die Spitze von Loch Hourn

Loch Hourn ist wieder eine dieser Langgezogenen Buchten, die sich von der irischen See her ins Festland fressen. In Norwegen nennt man so etwas ein Fjord .

Kinloch Hourn ist, wie der Name schon sagt, die Spitze der Bucht. Von hier aus geht es nur noch zu Fuß weiter. (Und das Parken ist gebührenpflichtig.) Wir verbrachten eine Weile hier und erfreuten uns an der Gegend.

Rückweg durch Glen Garry

16:13:33
Glen Garry, Flussufer

zwischen Loch Quoich und Loch Garry

Zwischen Loch Quoich und Loch Garry begegnete uns denn auch der erste Hirsch . Es war ein Einzelgänger, der sehr Misstrauisch war. Ein Foto war nicht möglich, da es einige Felsen gab und der Hirsch sich unbedingt verstecken wollte.


Ein Stück danach sahen wir dann wieder einen, der mit seinen vier Damen unterwegs war. Da der Abstand größer war und der Hirsch nicht allein, hatten wir die Möglichkeit, ihn abzulichten. Wegen der großen Entfernung sind die Bilder leider verwackelt. Aber man kann erkennen, was es sein soll.


Bei der Suche nach einer guten Aufnahmeposition fanden wir den kleinen Frosch am Rand eines Baches. Auch den kleinen Pilz fanden wir faszinierend. Die große Landschaft und das kleine Leben darin!


Dann ging die Fahrt weiter nach Loch Garry.

Vorbei an Loch Garry

Am Loch Garry machten wir natürlich auch wieder einige Bilder.

Besonders die in der Weite verschwindenden Berge des Hintergrundes geben dem Land eine faszinierende Tiefe.

Und wieder ein kleiner Wasserfall

Ein Stück später sahen wir auf der linken Seite einen kleinen Wasserfall. Ein Bach mündet hier in Loch Garry. Auch hier mussten wir wieder eine kleine Rast einlegen.

Es geht dabei nicht darum, mehr Fotos zu machen, sondern die Umgebung auf uns einwirken zu lassen. Die Fotos sollen eigentlich nur dazu dienen, dass man im Laufe der Jahre diese Stelle nicht einfach vergisst.

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