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Schottland 2004, Nordtour, Tag 2

Dieser Tag sollte uns bis Unapool bringen. Wir wollten wieder auf den Nebenstrecken bleiben und möglichst viel von der Gegend sehen. Das ist das Geheimnis einer Schottlandreise.

Schon beim Frühstück bemerkten wir, dass die Enten sich versammelten. Anschließend kamen sie zur Küchentür. Dort wurden sie verjagt, als ein Auto wegfahren wollte. Später kam jemand aus der Küche und verstreute auf der anderen Straßenseite Reste des Hotelfrühstücks. Als wir später abfahren wollten, kamen die Enten auch zu uns und bettelten. Natürlich hatten wir auch ein paar Brotreste abzugeben.

Ca. 10 Minuten später erreichten wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf Loch Broom. Das Ende eines alten Gletschertals mündet hier in die Bucht.


Wir ließen Loch Broom und Ullapool samt Fährhafen links liegen und fuhren weiter in Richtung Norden. Dabei verließen wir bei Drumrunie wieder die große Straße und schlängelten uns auf kleineren Wegen Richtung Küste.

Ich kann gar nicht oft genug schreiben, wie man sich hier bewegen muss: LANGSAM. Wer an einer solchen Landschaft vorbeisaust, kann sie nicht wirklich aufnehmen. Vieles kann man bei höheren Geschwindigkeiten und der entsprechenden Konzentration auf die Straße nicht sehen.

Assynt

An der Westküste liegt Assyt. Diese Landschaft ist außerordentlich dünn besiedelt. Die Berge von Assynt sind großartig. Das Landschaftsbild wird durch die hohen Berge und viel Wasser geprägt.

Ebenso ist Assynt für seine Höhlen bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden einige Höhlen erforscht. Die Bone Cave ist durch prähistorische Fundstücke berühmt geworden.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )



An einem schönen Aussichtspunkt nahmen wir uns Zeit für unser Picknick.

Wir wollten einen Spaziergang zum Point of Stoer machen. Dort sollte ein Old Man stehen, den wir uns ansehen wollten.

Bei einem Old Man handelt es sich um einen auffällig stehenden Felsen. Asterix-Fans würden es vielleicht einen natürlichen Hinkelstein nennen.

Allerdings rutschte meine Frau aus und einen Abhang hinunter. Zwar war sie nicht verletzt, aber nass. So kehrten wir zum Auto zurück.



Der letzte Streckenabschnitt brachte uns nach Kylesku . Auf dem Weg dorthin fuhren wir wieder an einigen Buchten entlang. Zwischen Meer und Bergen in der Heide ist die Landschaft aber keineswegs langweilig.

Dies gilt insbesondere wenn man langsam ist und sich für Tiere Zeit nimmt. Einen Hirsch mit seinem Gefolge kann man in der Heide kaum erkennen. Man muss wirklich genau hinsehen. Die Zeichnung der Tiere fügt sich so gut in die Umgebung ein, dass man nach einem kurzen Blick zur Seite unter Umständen neu suchen muss um ihn wiederzufinden.

Zum Glück sind diese Tiere aber unglaublich neugierig. Sie reagieren durchaus darauf, wenn man sie ruft. Dann bleiben die Tiere stehen und sehen einen an wie ein Weltwunder.

Northwest Highlands

Nordwestlich des Great Glen befinden sicht die Northwest-Highlands . Dieses Gebiet umfasst ca. ein Drittel des Landes. Hier wird die alte Kultur sowie die gälische Sprache noch immer am lebendigsten gehalten.

Auch Verkehrstechnisch wurde dieser Landesteil erst spät erschlossen, sofern man nach modernen Gesichtspunkten überhaupt davon reden kann. Es gibt nicht viele große Orte hier, dafür aber wenig Tankstellen.
(aus Anmerkungen zu einigen ausgesuchten Orten. )

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