Einige ausgesuchte Orte und Informationen über Schottland

Bei unseren Reisen durch Schottland besuchten wir natürlich viele verschiedene Orte. Die Landschaft sowie Flora und Fauna Schottlands begeistern mich heute noch wie am ersten Tag. Allerdings möchte ich auf einige Dinge besonders hinweisen.

Aberdeen

Aberdeen

Aberdeen ist eine wirkliche Großstadt. Es ist die drittgrößte Stadt Schottlands. Diese Stadt ist als Hafenstadt schon sehr alt. Heute wird hier der Verkehr mit Bohrinseln in der Nordsee abgewickelt. Es gibt aber auch sehr alte Gebäude und ehrwürdige Colleges hier. Museen und Theater bieten Besuchern wie Einheimischen ein umfangreiches Programm.

20. Oktober 2002: In den Grampian Mountains
18. Oktober 2003: Von Stonehaven nach Lerwick

Applecross

Applecross

Die Halbinsel Applecross liegt südlich von Loch Torridon . Diese Region war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur auf dem Wasserweg erreichbar.
Erst dann gab es die Passstraße über den Bealach na Ba . Und erst viel später wurde die Küstenstraße gebaut, die heute die "übliche" Zufahrt zur Halbinsel ist.
Die Passstraße bietet allerdings bei gutem Wetter einen einzigartigen Blick über der Halbinsel, den Inner Sound und auf die Inseln Raasay und Skye .

12. April 2016: Die Halbinsel Applecross

Ardnamurchan

Die Halbinsel Ardnamurchan

Auf dieser Halbinsel befindet sich der westlichste Punkt des schottischen Festlands. Allerdings ist das nicht das einzige sehenswerte hier. Dieser Teil des Landes ist touristisch noch nicht so überlaufen. Es gibt nicht viele Straßen und auch keine großen Städte. Die Landschaft ist aber atemberaubend schön.

Es ist unklar ob in dem Namen Ardnamurchan das gälische Wort für Seehund oder für Gemeinheit vorkommt. Letzteres könnte wegen der früher hier lebenden Piraten durchaus sein. Ersteres natürlich wegen der Seehunde, die sich hier gern aufhalten.

6. Oktober 2002: Auf der Halbinsel Ardnamurchan

Assynt

Assynt

An der Westküste liegt Assyt. Diese Landschaft ist außerordentlich dünn besiedelt. Die Berge von Assynt sind großartig. Das Landschaftsbild wird durch die hohen Berge und viel Wasser geprägt.

Ebenso ist Assynt für seine Höhlen bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden einige Höhlen erforscht. Die Bone Cave ist durch prähistorische Fundstücke berühmt geworden.

16. Oktober 2004: Eine mehrtägige Tour durch den Norden

Fort Augustus

Fort Augustus

Nach den Jakobiten -Aufständen von 1715 wurde hier eine englische Garnison errichtet. Die Festung wurde nach dem 2. Sohn des englischen Königs benannt. Dieser wurde nach dem 1745er Aufstand der Jakobiten als "Schlächter von Culledon" bekannt.

Hier mündet der kaledonische Kanal in Loch Ness . Die Schleusenanlage mit ihren fünf Kammern ist sehenswert. Ausserdem blüht hier direkt am Loch Ness mit Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie natürlich der Tourismus.

Oktober 2001: Ausflug nach Fort Augustus und darüber hinaus

Aviemore

Aviemore

Die Stadt Aviemore mit knapp 2.500 Einwohnern liegt ungefähr zentral in den Grampian Mountains . Dies ist der Teil der Highlands , der südöstlich des Great Glen liegt.

Aviemore ist ein touristisches Zentrum der Region. Von hier aus sind nicht nur die Skigebiete leicht zu erreichen. Ebenso ziehen die benachbarten Naturschutzgebiete viele Besucher an. Es gibt viele Hotels, Ferienparks und ähnliche Einrichtungen.

19. Oktober 2002: Von Tain bis Aviemore

Blair Castle

Blair Castle

Blair Castle stammt aus dem 13. Jahrhundert. Seitdem wurde es ständig benutzt und ausgebaut. Die Änderungen des 19. Jahrhunderts führten zu dem Aussehen, das wir heute kennen.

Im 2. Jakobitenaufstand wurde die Burg vom Bruder des Inhabers belagert. Das war somit sicher eine kuriose, aber zugleich auch die letzte Belagerung einer Burg auf britischem Boden.

Der Duke of Atholl unterhält hier die einzige in Europa legale Privatarmee.

1. April 2016: Anreise 2016 von Newcastle nach Poolewe

Borders : Die englisch / schottische Grenze

Schottisches Grenzgebiet

Die südlichsten Bezirke Schottlands sind "Dumfries and Galloway " sowie die "Scottish Borders ". Diese Gegenden gehören zu den "southern Uplands", einem niedrigen Gebirgsrücken, der sich in Ost-West-Richtung durch's Land zieht.
Dort gibt es Hügel, Heidekraut , Gras, Schafe und anderes, was sich im Norden Schottlands ebenso findet.

Allerdings ist die Landschaft nicht so beeindruckend, die Berge nicht so hoch, die Täler nicht so schmal und tief wie in den Highlands. Es gibt hier VIEL weniger Wasser. Außerdem ist England viel näher! Dadurch wurde hier das schottische Clan -System schon sehr viel früher aufgeweicht als in den Highlands. Manche Regionen gehörten abwechselnd zu Schottland oder zu England. Dadurch unterscheidet sich die Kultur dieser Regionen stark.

Oktober 2001: Unsere erste Reise nach Schottland
28. Oktober 2002: Heimreise im Jahr 2002
17. Oktober 2003: Anreise nach Schottland im Jahr 2003
7. Oktober 2004: Anreise nach Schottland im Jahr 2004

Brurra, die Shetlandinsel

Brurra

Südlich von Scalloway liegen einige Shetland-Inseln . Darunter auch East- und West-Brurra. Diese Inseln sind mit Brücken von Mainland erreichbar. Die Bewohner hier entstammen natürlich zum größten Teil der Tradition von Fischern. Aber natürlich blüht auch hier das Kunsthandwerk.
Die kleinen Orte wie Hamnavoe , Papil oder ähnliche sind wirklich sehenswert.

25. Oktober 2003: Die Shetland-Insel Brurra

Cairngorm

Cairngorm

Die Cairngorm Mountains sind eine hohe Gebirgskette in den Grampian Mountains. Einer der Gipfel ist der Berg Cairngorm. In der Nähe gibt es das bekannte Naturschutzgebiet gleichen Namens. Allerdings ist diese Gegend vor allem unter Wintersportlern berühmt.

Mit der großen Standseilbahn kann man zur Bergstation fahren und die Aussicht von einer kleinen Plattform aus genießen, es gibt aber keinen Zugang zu den Bergen. Dies dient zum Schutz der hier lebenden seltenen Tiere. So haben Tiere wie das Schneehuhn (der einzige Vogel mit gefiederten Beinen) oder Schneehasen und Schneefüchse hier eine Heimat gefunden.

24. Oktober 2002: Die Cairngorm Mountains in den Grampian Mountains
1. April 2016: Anreise nach Poolewe

Commando Memorial

Command Memorial

Es handelt sich um ein Kriegerdenkmal in der Nähe von Spean Bridge , das an die gefallenen Schotten des zweiten Weltkriegs erinnern soll. Die Soldaten wurden in der Nähe ausgebildet.

Der besondere Reiz für Touristen liegt an der Umgebung dieses Platzes. Von hier aus hat man eine hervorragende Aussicht auf das Nevis-Massiv, das mit dem Ben Nevis den höchsten Berg Großbritanniens enthält. Diese Bergkette befindet sich noch in den Grampian Mountains, also südöstlich des Great Glen.

In Nordwestlicher Richtung erstrecken sich die Berge der Northwest-Highlands. Das Panorama ist wirklich einzigartig.

Oktober 2001: Ausflug ins Glen Nevis
30. Oktober 2004: Unsere Heimreise im Jahr 2004

Cromarty Firth



Cromarty Firth

Der Cromarty Firth ist eine Bucht etwas nördlich von Inverness . In der Bucht befinden sich Bohrinseln. Hier wird bis innerhalb der Bucht Öl gefördert.

Aber es gibt hier auch einige Interessante Orte, die nichts mit Erdöl zu tun haben. Unter Anderem legen in Invergordon Kreuzfahrtschiffe an und die Reisenden machen von dort aus Ausflüge in die Highlands.

7. Oktober 2002: Von Fort William nach Tain

DFDS Seaways und die Fähre zwischen Amsterdam (ijmuiden) und Newcastle

Fähre Ijmuiden - Newcastle (DFDS-Saeways)

Auf unseren Reisen nach Schottland benutzten wir bisher stets die Fährverbindung Amsterdam - Newcastle. Diese Fähre kostet etwas mehr als die im Süden Englands , dafür landet man aber dicht an der schottischen Grenze.
Rechnet man die gesparten Reise- und Übernachtungskosten ein, fällt der Unterschied deutlich geringer aus, als wenn man nur die Preise der Überfahrt betrachtet.

Unter (http://www.dfds.de/) findet man weitere Details.

Oktober 2001: Unsere Anreise nach Schottland im Jahr 2001
1. Oktober 2002: Unsere Anreise nach Schottland im Jahr 2002
16. Oktober 2003: Unsere Anreise nach Schottland im Jahr 2003
2. November 2004: Unsere Abreise aus Schottland im Jahr 2004
17. April 2016: Unsere Abreise aus Schottland im Jahr 2016

Dochart Falls bei Killin

Dochart Falls

River Dochart bildet auf seinem Weg nach Loch Tay diese bemerkenswerten Stromschnellen. Auf einer vergleichsweise großen Fläche fällt das Wasser bei Killin ab. Dabei werden viele kleine, sprudelnde Arme gebildet, zwischen denen man sich gefahrlos bewegen kann.

Die Falls of Dochart sind also ein Wasserfall zum Anfassen.

5. Oktober 2002: Von Huntingtower bei Perth nach Clencoe in den Highlands

Dunnet Head , der nördlichste Punkt des schottischen Festlands

Dunnet Head

Der nördlichste Punkt des schottischen Festlands wird nach der Halbinsel, auf der er sich befindet, Dunnet Head genannt. Von hier kann man auf die nahe gelegenen Orkney -Inseln sehen.

18. Oktober 2002: Von den Orkney-Inseln nach Tain

Dunnottar Castle

Dunnottar Castle

Die Ruine von Dunnottar Castle liegt in einer phantastischen Lage auf einer Halbinsel mit steil abfallenden Klippen. Dieser Felsen ist nachweislich schon seit piktischer Zeit bewohnt. Im 7. Jahrhundert zerstörten die Wikinger die damalige Burg. Teile der heutigen Ruine stammen aus dem 13. Jahrhundert. Bis ins 17. Jahrhundert wurde jedoch an der riesigen Anlage weiter gebaut.

Persönliche Meinung: Minimum ein Tag Pause hier einplanen!

18. Oktober 2003: Auf der Anreise auf die Shetland-Inseln

Dunrobin Castle

Dunrobin Castle

Hier ist der Wohnsitz des Duke of Sutherland . Es ist das einzige Castle Schottlands, das noch einen eigenen Bahnhof unterhält.

Dunrobin Castle beherbergt in seinen 189 Zimmern unter anderem ein berühmtes Museum. Ebenso ist der Garten ein beliebtes Ausflugsziel. Eine Pause hier lohnt sich also allemal!

8. Oktober 2002: Von Tain bis John O'Groats

Edinburgh

Edinburgh

Seit dem 15. Jahrhundert ist Edinburgh die Hauptstadt Schottlands. Diese Stadt, gelegen am Firth of Forth , gehört zu den ältesten Städten des Landes. Die Altstadt beherbergt großartige Gebäude. Das Castle, der Palace, die ganze royal Mile, alles erinnert an die Geschichte des Landes.

Aber Edinburgh ist auch die Kulturhauptstadt des Landes. Nicht nur das berühmte jährliche "Ediburgh Tatoo", sondern auch viele andere Veranstaltungen machen einen Besuch dieser Stadt lohnenswert.

2. Oktober 2002: Von England in die schottischen Highlands

Forth Bridges: Per Zug oder Auto über den Firth of Forth

Forth Bridges

Die Forth Rail Bridge ist die erste Brücke, die den Firth of Forth überspannte. Ursprünglich hieß sie nur Forth Bridge, weil es hier nur eine Brücke gab.
Sie wurde im Jahr 1890 fertig gestellt und galt damals als Wunderwerk der Technik.

Die Forth Road Bridge wurde später direkt daneben gebaut. Sie wurde 1964 fertig. Die Brücke hängt an ca. 50.000 Kilometern Drahtseil.

Diese inzwischen über 50 Jahre alte Brücke wird durch die neue Forth Road Bridge ergänzt, die noch 2016 eingeweiht werden soll.

2. Oktober 2002: Von England in die schottischen Highlands
2. November 2004: Zurück aus den schottischen Highlands
31. März 2016: Anreise nach Poolewe 2016

Glen Affric , Tal der Superlative

Glen Affric

Dieses Tal ist berühmt für seine wirklich Tolle Landschaft.
Allerdings ist dieses Tal auch bei Wanderern sehr beliebt als Ausgangspunkt für Wanderungen z. B. nach Loch Alsh, in die Berge der Shiel Ridge und andere Punkte.

2. April 2016: Von Inverness nach Poolewe

Glen Coe , ein bemerkenswertes Tal der Highlands

Glen Coe

Das Tal Coe ist ein Einschnitt, der sich von der Atlantikbucht Loch Leven bis in die Nähe des Rannoch Moor zieht. Der Höhenunterschied zwischen dem Tal und den daneben liegenden Bergen beträgt manchmal fast 1000m. Die Landschaft ist unglaublich schön.

An Loch Leven liegt der Ort Glencoe . Dort wurde 1692 das Massaker von Glencoe verübt, das bis heute in den Herzen der Highlander tiefe Narben hinterlassen hat.

Oktober 2001: Aus den Highlands Richtung England
5. Oktober 2002: Von Huntingtower bei Perth bis Glencoe in den Highlands
21. Oktober 2004: Ausflug ins Glen Coe

Glen Etive , zwischen Glen Coe und Loch Etive

Glen Etive

Nördlich des Rannoch Moor zweigt vom gerade erreichten Glen Coe das herrliche Glen Etive nach Westen ab. Fährt man an den Wächtern des Tals vorbei, gelangt man auf eine Strecke durch ein wunderbares Tal. Da dieses Tal von der Hauptverbindungslinie zwischen Glasgow und den Highlands abzweigt, gibt es zuweilen einige Touristen, die das Tal erleben wollen.

Wer Schottland aber erleben will, soll niemals die eiserne Regel vergessen: "Anhalten - Aussteigen - Genießen".

27. Oktober 2004: Ausflug ins Glen Etive

Glen Garry, ein Tal der Highlands

Glen Garry

Der River Garry schlängelt sich durch Glen Garry bis Loch Oich . Von der A87 (Invergarry - Kyle of Lochalsh ) zweigt nach einigen Ausblicken auf Loch Garry eine Single-Track-Road ab Richtung Kinloch Hourn .

Diese Strecke ist für mich persönlich eine der schönsten Routen in Schottland. Das grüne Tal um Loch Garry wird von mächtigen Bergen begrenzt. Die Strecke ist wenig befahren. Es gibt viele Tiere hier, die neugierig genug sind, dass man sie beobachten und fotografieren kann.

Hinter Loch Garry wird das Tal auf einmal enger. Neben dem ca. 200m hoch gelegenen Loch Quoich gibt es einige Gipfel von über 1000m. Je nach Jahreszeit hört und sieht man Hirschfamilien hier. Aber auch Frösche oder andere Tiere sind hier zu Hause. Man muss nur die Augen auf machen.

Hinter Loch Quoich schlängelt sich die Straße über einen Pass dann weiter bis Kinloch Hourn. Loch Hourn ist einer dieser langen Fjorde , die sich von Westen ins schottische Festland fressen. Kinloch Hourn heißt, dieser Ort befindet sich an der Spitze von Loch Hourn.

Oktober 2001: Ausflug nach Fort Augustus und Umgebung
Oktober 2001: Ausflug ins Glen Garry
13. Oktober 2004: Ausflug ins Glen Garry

Glen Lyon , im Süden der Highlands

Glen Lyon

Das Tal erstreckt sich von Fortingall aus ca. 40 km nach Westen. Es ist eins der südlichsten Glens der Highlands. Es gibt außer der Straße von Fortingall aus noch einen seitlichen Zugang bei Bridge of Balgie. Westlich davon ist es ein Glen, in dem nicht viele Autos unterwegs sind. Dadurch kann man hier Landschaft, Pflanzen und Tiere bewundern.

Für Schottland nicht unüblich fließt der River Lyon durch Glen Lyon. Die vom Tal aus sichtbare Landschaft ist typisch Highlands.

9. Oktober 2004: Von Kinloch Rannoch nach Spean Bridge im Great Glen

Glen Nevis , neben dem höchsten Berg des Landes

Glen Nevis

Von den Bergen aus dem Nevis-Massiv fließt das Water of Nevis, das bei Fort William in Loch Linnhe mündet. Das Tal, das durch diesen Fluss gebildet wird, ist sicherlich ein sehr schönes Beispiel für die schottischen Highlands. Im Tal grünt es, es wachsen Bäume, Sträucher, Blumen und alles, was das Auge wünscht. Die Berghänge werden später immer steiler. Oben am Hang kann natürlich nicht viel wachsen. Dafür gibt es mehrere Wasserfälle und gewaltige Berge in der Umgebung. Der höchste Berg des vereinigten Königreichs, der Ben Nevis , gehört natürlich auch dazu.

Oktober 2001: Ausflug ins Glen Nevis
7. Oktober 2002: Von Fort William bis Tain

Glen Roy und seine seltsamen Streifen

Glen Roy

Dieses Tal ist vor Allem bekannt für die parrallelen Linien, die absolut waagerecht verlaufen. Lange Zeit haben Wissenschaftler versucht, die Ursache dafür zu finden.

Heute geht man davon aus, dass Gletschereis beim Abschmelzen den Ausgang des Tals für lange Zeit blockierte. Wenn dann ein Bereich abgeschmolzen war, lief das Wasser bis zur nächsten Linie ab. Dies erklärt als einziger Ansatz bisher die Linien, die wie mit einer Wasserwaage gezogen scheinen.

28. Oktober 2004: Ausflug nach Kingussie und ins Glen Roy

Glen Shiel

Glen Shiel

Ein zumeist schmales Tal durch das der River Shiel fließt. Im Süden des Tals liegt der Bergrücken der Glen Shiel Ridge . Je weiter westlich man kommt, desto schmaler wird das Tal. Bergketten wie die fife Sisters bilden eine großartige Kulisse.

Nicht dass jemand vergeblich sucht: Loch Shiel liegt NICHT in der Nähe des Glen Shiel.

15. Oktober 2004: Zur Insel Skye

Die höchsten Berge von UK: Grampian Mountains

Grampian Mountains

Südöstlich des Great Glen in den scottisch Highlands liegen die Grampian Mountains. Dieses Gebirge enthält mit Bergen wie Ben Nevis, Ben MacDhui und weiteren die höhchsten Berge des vereinigten Königreichs.

Die höher gelegenen Gebiete sind nur auf wenigen Straßen passierbar. Die Landschaft ist aber wirklich einzigartig.

Man versucht hier den Tourismus und Naturschutz zu verbinden. Nationalparks und Naturschutzgebiete liegen oft nicht weit von Skigebieten entfernt. Es bleibt zu hoffen, dass das langfristig funktionieren wird.

20. Oktober 2002: In den Grampian Mountains

Great Glen, die Spalte mitten in den Highlands

Great Glen

Die große tektonische Verwerfung, die sich von der Atlantikbucht Loch Linnhe (südwesten) bis zum Murray Firth (nordosten) zieht, wird als Great Glen bezeichnet. In diesem Tal liegen unter anderem die bekannten Seen Loch Lochy, Loch Oich und Loch Ness . Der kaledonische Kanal fließt hier mitten durch die Highlands.

Bekannte Orte wie Fort William , Spean Bridge, Invergarry, Fort Augustus und Inverness liegen in dem Tal.

Oktober 2001: Abreise aus Schottland
25. Oktober 2004: Die Ostseite von Loch Ness
30. Oktober 2004: Heimreise von Spean Bridge im Great Glen nach Drymen am Loch Lommond

Highlands of Scotland

Scottish Highlands
(das Hochland Schottlands )

In den Highlands befinden sich die 10 höchsten Berge Großbritanniens. Die ältesten Gesteinsschichten der britischen Inseln befinden sich im nordwesten Schottlands. Die Landschaft ist sehr schroff. Steile Berge, tiefe Täler und Seen, viele Flüsse und Wasserfälle geben der Landschaft eine typische Prägung.

Die Unzugänglichkeit vieler Regionen des Hochlands sowie die alt hergebrachte Verwaltungsstruktur des "Clan-Systems" machten es den Engländern schwer, diese Region der britischen Inseln zu erobern.

Das Clan-System betrachtet alles Land und dessen Inhalt als Besitz einer Familie. Diese Familie wird durch den Chief regiert. Er gibt Unterhäuptlingen (Tainchiefs) Bereiche, die diese wiederum für ihren Zweig der Familie verwalten. Die Familie (Clan) kümmert sich um alle sozialen Härtefälle. Entweder hungern alle oder keiner!

Die folgen des britischen (ursprünglich normannischen) Lehnssystems machten den Bewohnern der Highlands Angst. Sie wehrten sich dagegen solange sie konnten. Es machte ihnen auch nichts aus, von Engländern, Bewohnern der Lowlands bzw. der southern Uplands als Barbaren betrachtet zu werden.

Oktober 2001: Anreise nach Schottland
25. Oktober 2002: Abreise aus Schottland
17. Oktober 2004: Ausflug durch den Norden, Kylesku über Durness bis Tain

Hadrians Wall

Hadrianswall

Um die Grenzen des römischen Reiches zu sichern, erbaute Kaiser Hadrian im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung zahlreiche befestigte Grenzanlagen. Unter anderem wollte er Britannien vor den "wilden Horden" der Pikten schützen.

Oktober 2001: Anreise nach Schottland

Invergarry

Invergarry

In Invergarry mündet der River Garry in Loch Oich. Der Ort liegt Zentral an Glen Garry sowie im great Glen und somit an häufig benutzten Handelsrouten.

Hier errichtete der Clan MacDonnel Invergarry Castle auf dem Rabenfelsen. Das Castle diente dann als Hauptsitz des Clan-Chiefs.

Nach den beiden Jakobiten-Aufständen von 1715 und 1745 wurde Invergarry-Castle jeweils zerstört.

Oktober 2001: Ausflug nach Fort Augusus und Umgebung

Inverness , die Hauptstadt der Highlands

Inverness

An der Mündung des Ness (das ist die Bedeutung von Inverness) liegt die Hauptstadt der Highlands. Es gibt hier über 45.000 Einwohner.

Die Stadt am Moray Firth ist sehr geschichtsträchtig. So regierte hier im 11. Jahrhundert MacBeth. Er war allerdings nicht so grausam wie Shakespeare es darstellt. Inverness Castle wurde allerdings erst im 19. Jahrhundert erbaut. Es ist dokumentiert dass der aus Irland stammende Missionar Columban bereits im Jahr 565 hier den piktischen König Brude I. besuchte.

Das Alles und noch viel mehr bietet natürlich reichlich Stoff für Touristen. Aber Inverness ist gemessen an den Verhältnissen der Highlands eine Großstadt. Hier gibt es also nicht nur Geschichte, Landschaft und anderes, was man gern besichtigt, sondern man kann in der Innenstadt auch hervorragend einkaufen. Außerdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.

Ich werde diese Stadt regelmäßig besuchen.

19. Oktober 2002: Von Tain nach Aviemore
18. Oktober 2004: Ausflug durch den Norden Schottlands, Tain bis Spean Bridge
25. Oktober 2004: Die Ostseite von Loch Ness
1. April 2016: Anreise nach Poolewe 2016

Kinloch Rannoch , die Spitze von Loch Rannoch

Kinloch Rannoch

Der Ort Kinloch Rannoch entstand 1754. Das damals hier befindliche Dorf Kinloch wurde abgerissen und ein neues Dorf wurde angelegt um hier Armee-Veteranen anzusiedeln.

8. Oktober 2004: Loch Rannoch
9. Oktober 2004: Von Kinloch Rannoch nach Spean Bridge im Great Glen

Kirkwall , die Hauptstadt der Orkney -Inseln

Kirkwall

Die alte Wikingerstadt Kirkwall ist mit mehr als 6000 Einwohnern die Hauptstadt von Mainland Orkney . Die Geschichte der Stadt ist sehr bewegt. 1468 wurde die Stadt schottisch. Die große Kirche, die St. Magnus Kathedrale ist keineswegs die älteste Kirche der Stadt. Bereits im frühen 11. Jahrhundert ist hier eine Kirche bezeugt, die dem heiligen Olaf gewidmet war.

Heute ist Kirkwall das Verwaltungszentrum der Orkneys und für Besucher gibt es hier allerlei zu sehen. Natürlich sind auch Geschäfte da, damit der Reisende seine Vorräte ergänzen kann.

14. Oktober 2002: Auf den Orkney-Inseln

Lerwick die Hauptstadt der Shetland-Inseln

Lerwick

Die Hauptstadt der Shetland -Inseln liegt zentral auf Mainland. Hier legen Fähren aus verschiedenen Häfen an. In Lerwick wohnen über 6.500 Einwohner. Es gibt hier Läden aller Art. Es gibt sogar eine Fußgängerzone.

Die alten Häuser hier sind einen Besuch wert. Aber auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten.

27. Oktober 2003: Auf Brurra und anderen Shetland-Inseln

Loch Earn

Loch Earn

Ein See von über 10 km Länge, jedoch nicht viel mehr als 1 km Breite. Das Wasser fließt durch den River Earn nach Osten ab und mündet schließlich in die Nordsee.
Der See ist nicht nur besonders schön, sondern er hat auch Gezeiten. Diese werden zwar nicht vom Mond, sondern vom Wind verursacht, sind aber deutlich messbar.
Wunderschöne Orte wie St. Fillans oder Lochearnhead liegen direkt am Loch Earn.

5. Oktober 2002: Von Huntingtower bei Perth nach Glencoe in den Highlands

Loch Maree und der Naturschutz

Loch Maree

Ein See an der Westküste schottlands.
Loch Maree ist einer der großen Seen des Landes. Dort gibt es einige Naturschutzgebiete. Die Inseln in Loch Maree stehen unter Naturschutz, weil dort seltene Tiere leben. Unter anderem wurden dort erfolgreich Seeadler wieder angesiedelt.

Eine besondere Insel ist Maree Island . Hier soll der heilige Maol Rubha gewohnt haben, der auch das Kloster Applecross gründete. Auf der Insel gibt es die Ruine einer Kapelle und eine heilige Quelle, deren Wasser eine heilende Wirklung haben soll.

Beinn Eigh heißt ein Bergrücken südlich von Loch Maree, nach dem ein anderes Naturschutzgebiet benannt ist. Hier geht es nicht nur um Tiere (z. B. Steinadler), sondern auch um Pflanzen.

Und schließlich gibt es hier, ebenso wie in Loch Ness, ein Monster. Der Name dieses Wesens ist Muc-Sheilch.

11. April 2016: Ausflüge bei Loch Maree

Loch Ness im Herzen der Highlands

Loch Ness

Der See hat die zweitgrößte Wasserfläche der schottischen Seen mit einer mittleren Tiefe von 132 m und einer maximalen Tiefe von über 230 m. Damit ist es der größte Süßwassersee Schottlands.

Die Landschaft hier im Great Glen ist sehr schön. In der Nähe gibt es verschiedene bekannte Wasserfälle und wunderbare Ortschaften.

Nessy, das Seeungeheuer wurde bereits im 7. Jahrhundert als bekannt vorausgesetzt. Allerdings gab es nur eine Handvoll Sichtungen, bis in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ein Bericht in einer Zeitung veröffentlicht wurde. Seitdem wurde Nessy pro Monat so oft gesehen wie in den Jahrhunderten davor zusammen.

7. Oktober 2002: Fort William bis Tain

Loch Rannoch

Loch Rannoch

Loch Rannoch ist ein See in den südlichen Highlands, der durch abschmelzen eines Gletschers entstanden ist. Daher kommt die typische Form von ungefähr 16 km Länge aber nur ca. 1 km Breite. Der See wurde später zur Elektrizitätsgewinnung aufgestaut.

8. Oktober 2004: Loch Rannoch und Umgebung

Lunklet Burn auf den Shetland Inseln

Burn of Lunklet

Dieser Bach wird natürlich auch als Lunklet Burn bezeichnet. Hier gibt es einige Pflanzen und Tiere, die nicht mehr sehr häufig sind. Ein kleiner Wasserfall bildet wahrscheinlich den stärksten Anziehungspunkt für Touristen hier.

Angenehm ist auf jeden Fall die Abgeschiedenheit hier. In der Nähe gibt es überhaupt nur eine Straße und die ist nicht stark befahren.

Tipp: Schaut es Euch selbst an.

29. Oktober 2003: Shetland Mainland, Ostseite

Naturschutz

Naturschutzgebiete

In vielen Ländern der Erde gibt es spezielle Naturschutzgebiete. Diese dienen dazu entweder eine Landschaft als solche zu erhalten oder den Lebensraum für die dortige Flora und / oder Fauna zu schützen.

Häufig gibt es spezielle Bezeichnungen wenn das Hauptinteresse eine bestimmte Art ist. So spricht man zum Beispiel von Vogelschutzgebieten und dergleichen.

Die Natur in all ihren Erscheinungsformen gilt den meisten Menschen heute als schützenswert. Die vereinten Nationen haben dafür Regeln aufgestellt, die in vielen Ländern befolgt werden. Allerdings gibt es immer wieder Bestrebungen, den Naturschutz einzuschränken. Zumeist hat das wirtschaftliche Gründe, und Geld verdienen will schließlich ungefähr jeder. Zum Glück gibt es jedoch auch immer wieder Menschen, die sich mit all ihren Mitteln für die Umwelt einsetzen.

24. Oktober 2003: Der Süden von Shetland Mainland

Nevis Range

Nevis Range

So nennt sich eine Bergstation am Aonach Mor, einem Berg von 1221m Höhe. Die Station befindet sich auf einer Höhe von 655m. Sie ist Ausgangspunkt für Skipisten, Wanderwege und Mountain-Bike-Strecken. Eine Seilbahn bringt den Touristen ohne Anstrengung hierhin. Die Aussicht von hier oben ist wirklich grandios.

7. Oktober 2002: Fort William bis Tain

Northwest Highlands

Northwest Highlands

Nordwestlich des Great Glen befinden sicht die Northwest-Highlands. Dieses Gebiet umfasst ca. ein Drittel des Landes. Hier wird die alte Kultur sowie die gälische Sprache noch immer am lebendigsten gehalten.

Auch Verkehrstechnisch wurde dieser Landesteil erst spät erschlossen, sofern man nach modernen Gesichtspunkten überhaupt davon reden kann. Es gibt nicht viele große Orte hier, dafür aber wenig Tankstellen.

18. Oktober 2002: Von den Orkney-Inseln nach Tain
16. Oktober 2004: Eine Tour durch den Norden Schottlands, 2. Tag
17. Oktober 2004: Eine Tour durch den Norden Schottlands, 3. Tag

Oban

Oban

Oban ist ein kleiner Ort an der Westküste Schottlands. Die Lage an der Einfahrt zu Loch Linnhe macht Oban seit der Anbindung an die Eisenbahn zu einem der wichtigsten Fährhäfen an der Westküste. Viele Hebrideninseln sind von hier aus erreichbar.

Die Stadt hat über 8.000 Einwohner und die bunten Läden und Häuser sind wirklich einladend.

12. Oktober 2004: Ausflug nach Oban

Orkney Inseln

Orkney-Inseln

Die Inselgruppe liegt unmittelbar nördlich des schottischen Festlands. Sie liegt somit ungefähr auf der Höhe von St. Petersburg. Es handelt sich hier um ca. 100 Inseln und Inselchen. Die Hauptinsel nennt sich einfach Mainland. Sie umfasst mit 492 qkm fast genau die Hälfte der gesamten Landmasse der Inselgruppe.

Die Insel enthält nicht nur uralte Fundstücke von Sammlern und Jägern aus grauer Vorzeit, sondern auch eine Reihe von Steinzeitdörfern und Festungen aus der Bronzezeit. Etliche Standing Stones sowie Steinkreise geben den Inseln ein mystisches Flair.

8. Oktober 2002: Tain bis John O'Grotes
11. Oktober 2002: Auf den Orkney Inseln

Perth , die alte Hauptstadt

Perth

Die Hauptstadt des alten Schottland ist Perth . König MacAlpin regierte schon im 9. Jahrhundert vom nahe gelegenen Scone aus das Land, das damals noch Alba hieß. Es gibt aber wesentlich ältere Funde. Standing Stones und Steinkreise in unmittelbarer Umgebung der Stadt stammen von ungefähr 4.000 vor Christus. Auch andere Fundstücke aus dem Gebiet der Stadt und seiner Umgebung sind schon viele Tausend Jahre alt.

Im 13. Jahrhundert war Perth eine der reichsten Städte. Kunst und Handwerk sowie Bildung blühten und zogen viele Menschen an.

26. Oktober 2002: In Perth

Poolewe , das Städtchen an der Westküste

Poolewe

Der Ort liegt in einer großartigen Umgebung an der Westküste Schottlands. Hier mündet der River Ewe, der aus dem nahe gelegenen Loch Maree fließt, in Loch Ewe . Gute Wanderwege und gute Übernachtungsmöglichkeiten sind gegeben. In der kleinen Galerie im Ort gibt es auch Kaffee und Kuchen sowie immer ein nettes Gespräch, wenn man will.

Oktober 2001: Die Westküste der schottischen Highlands
15. Oktober 2004: Durch den Norden der Highlands, 1. Tag
3. April 2016: Ausflüge bei Poolewe und Gairloch

Rannoch Moor, unberührte Natur in den Highlands

Rannoch Moor

Ca. 300m über dem Meeresspiegel dehnt sich das berüchtigte Rannoch Moor aus. Diese ungefähr 130 Quadratkilometer große Fläche ist nahezu unbewohnt. Nur in nord-süd-Richtung gibt es eine Straße, die A82, und eine Eisenbahnlinie, die West Highland Line durch das Moor. Eine Durchquerung in ost-west-Richtung gibt es bis heute nicht! Die Berge um Rannoch Moor haben teilweise eine Höhe von 1000m

Das Rannoch Moor ist eine der letzten wirklich unberührten Landschaften Schottlands.

5. Oktober 2002: Von Huntingtower bei Perth nach Glencoe in den Highlands
9. Oktober 2004: Von Kinloch Rannoch nach Spean Bridge im Great Glen

Rannoch Station

Rannoch Station

Die einzige Bahnstation in großem Umkreis ist die Rannoch Rail Station oder einfach Rannoch Station. Die Eisenbahnlinie West Highland Line führt dicht am Rannoch Moor entlang. Diese Strecke führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet.

Wanderer benutzen hier gern die Zugverbindungen um nur Teile des West Highland Way zu wandern.

8. Oktober 2004: Rund um Loch Rannoch

Rest and be Thankfull

The Rest

Am Pass von dem die Täler Glen Croe, Glen Kinglas und das Hells Glen abzweigen, befindet sich ein beeindruckender Rastplatz. " Rest and be thankful " heißt es auf einer Tafel und man versteht, was gemeint ist. Die Aussicht auf die umliegenden Berge und in die Täler beeindruckt sehr.

30. Oktober 2004: Drymen am Loch Lommond bis Huntingtower bei Perth

Scone Palace

Scone Palace


Perth war lange die Hauptstadt Schottlands. Jeder schottische König musste auf dem Stone of Scone (oder Celtic Stone) gekrönt werden. Die Engländer vernichteten den alten Palast vollständig und nahmen den Stein mit nach London. Dort befand er sich bis Ende der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Zur Zeit befindet er sich in Edinburgh.

An der Stelle des alten Palastes wurde ein neuer gebaut. Dieser ist mit seinem Garten und dem Bewuchs von wildem Wein nicht nur eine Touristen-Attraktion, er ist außerdem vermutlich in jedem Buch über Schottland zu finden.

4. Oktober 2002: Scone Palace

Shetland Inseln

Shetland Inseln

Die Inselgruppe der Shetland-Inseln bildet den nördlichsten Teil Schottlands. Von den ungefähr 24.000 Einwohnern leben mehr als 6.000 in der Hauptstadt Lerwick. Die ältesten Siedlungen wurden auf das 3. Jahrtausend vor Christus datiert. Durch die Lage im Golfstrom ist das Wetter in jeder Jahreszeit mild. Das bedeutet, relativ kühle Sommer wechseln sich mit warmem Winter ab. Frost ist auch im Winter nicht sehr häufig.

Neben einer langen Kulturgeschichte ist natürlich die Landschaft ein Grund für viele Touristen, hierher zu kommen. Zwar sind die Inseln auch während der Hochsaison nicht überlaufen, aber dass der Tourismus ernst genommen wird, merkt man schon.

Die Inseln ragen zumeist mit steilen Küsten aus dem Wasser. Regelmäßig gibt es jedoch auch wunderschöne Sandstrände.

Auf der Hauptinsel gibt es auch viele Spuren des Ölgeschäfts.

22. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln
24. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln
25. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln
28. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln
29. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln

Skye, Schottland im Kleinen

Skye

Die größte Insel der inneren Hebriden ist ungefähr so lange bewohnt wie das schottische Festland. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Skye auch von Wikingern und norwegischen Siedlern bewohnt. Einige der schottischen Clans bildeten sich aus diesem Teil der Bevölkerung.

Ausgesprochen großartig ist die Landschaft von Skye. Die Cuillin Hills bilden eine atemberaubende Kulisse. Die Halbinsel Trotternish beeindruckt nicht weniger. Die übrigen Teile der Insel sind ebenso sehenswert.

Man sagt, auf der Insel Skye lebten früher berühmte Kriegerinnen. Diese wurden samt ihren besonderen Waffen, die auf Skye hergestellt wurden, an die verschiedensten Königshäuser Europas und des Orients als Leibwächterinnen geworben.

Oktober 2001: Ausflug nach Skye
22. Oktober 2004: Ausflug nach Skye, erster Tag
23. Oktober 2004: Ausflug nach Skye, zweiter Tag

Steinkreise und Standing Stones

Steinkreise und standing Stones

Schon früh in der Steinzeit wurden einzelne Steine aufgerichtet. Der Zweck war nicht immer ersichtlich. Auf jeden Fall steht fest, dass sie als Denkmal gemeint waren. Viele dieser Steine waren auch beschriftet. Da die Oberfläche der ältesten standig Stones jedoch zu verwittert ist, ist das mit der Beschriftung unmöglich genau zu sagen.
Die Steine wurden häufig über große Entfernungen (zumindest für damalige Transportmöglichkeiten) transportiert, bevor sie aufgerichtet wurden.

über 700 Steinkreise befinden sich auf den britischen Inseln. Die ältesten Steinkreise stammen aus dem späten 4. Jahrtausend vor Christus. Die Jüngsten stammen aus der Bronzezeit. Die Anordnung der Steine steht fest. Es gibt für diese Anordnung bis heute jedoch keine Erklärung, sondern nur die Beobachtung. Daher werden von vielen Leuten den Steinkreisen irgendwelche mythischen Bedeutungen zugeordnet. Jedoch auch dafür gibt es bis heute weder geschichtliche noch irgendwie messbare Belege.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Steinkreise sind schön.

12. Oktober 2002: Auf den Orkney-Inseln
22. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln

Stirling Castle

Stirling Castle

Im dichtest besiedelten Gebiet Schottlands liegt Stirling . Das dortige Castle war stets eine riesige Burganlage. Diese Burg konnte sich mit allen großen Burgen Europas messen.

Hier lebten die königlichen Familien sicher. Die strategische Lage war natürlich auch hervorragend. Diese Anlage gehörte lange Zeit zu den kulturellen Zentren des Landes.

1. November 2003: Auf den Von den Shetland-Inseln bis Stirling
31. Oktober 2004: Von Drymen am Loch Lommond nach Huntingtower bei Perth

Sullom Voe , das Ölterminal auf den Shetland-Inseln

Sullom Voe und das Öl

Zwischen den Shetland-Inseln und Norwegen liegen gewaltige Ölfelder. Diese werden teilweise von Schottland aus ausgebeutet. Aus den Ölfeldern wird viel Erdöl durch Pipelines direkt nach Sullom Voe gepumpt. Hier befindet sich das wohl größte Ölterminal Europas.

Ebenso sind hier Hilfsgüter und Rettungsgerät für Ölunfälle gelagert. Im Jahr 2011 fanden die ersten Überregionalen Tests der Katastrophenpläne statt. Rettungskräfte und -Einrichtungen aus ganz Großbritannien probten einen schweren Ölunfall in der Nordsee.

22. Oktober 2003: Auf den Shetland-Inseln

Tain

Tain

Die Stadt Tain hat heute über 3.500 Einwohner. In dieser sehr alten Stadt gibt es viel zu besichtigen. Das Kunsthandwerk hat hier einen festen Platz. Der Name leitet sich möglicherweise vom nordischen "Thing" ab, was soviel wie Versammlung oder Beratung bedeutet. Auf jeden Fall gab es hier schon eine alte Wikingersiedlung.

19. Oktober 2002: Orkney-Inseln bis Tain
17. Oktober 2004: Tour durch die nördlichen Highlands, Tag 3
18. Oktober 2004: Tour durch die nördlichen Highlands, Tag 4

Trotternish Halbinsel auf der Insel Skye

Trotternish

Der nördliche Teil der Insel Skye ist die Halbinsel Trotternish. Die Landschaft ist wie überall auf Skye sehr beeindruckend. Hier lebten die McDonalds.

Der Old Man of Storr, Kilt Rock, Quiraing und vieles mehr sind Abschnitte einer einzigartigen Landschaft. Aber es gibt auch Burgen und anderes, was zu besichtigen lohnt.

23. Oktober 2004: Auf der Insel Skye

Ullapool

Ullapool

Der Ort Ullapool wurde als Hafen für die Fischerei gegründet. Es ist heute das größte Städtchen im weiten Umkreis. Daher gibt es hier alles, was das Herz des Highlanders und des Touristen begehrt. Hier kann man also bummeln, essen, Vorräte beschaffen oder einfach nur den Hafen und die Menschen bewundern. Außerdem ist Ullapool Fährhafen für die Verbindung zu den äußeren Hebriden.

Oktober 2001: Im Westen der Highlands
5. April 2016: Ausflug von Poolewe nach

Urquhart Castle

Urquhart-Castle

Am bekannten Loch Ness liegt in der Nähe von Drumnadrochit die Ruine der Burg. Das Castle wurde im 13. Jahrhundert gebaut und wechselte mehrfach zwischen englischer und schottischer Besatzung. Erst Ende des 17. Jahrhunderts wurde Urquhart-Castle aufgegeben.

Heute ist die Ruine ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt inzwischen auch ein Visitor Center.

Oktober 2001: Ausflug zum Glen Nevis

Victoria Falls

Victoria Falls

Ein schöner Wasserfall, der dicht bei Loch Maree an der A832 liegt und ohne Wanderung zu erreichen ist. Das Wasser dieses Wasserfalls fließt vom Beinn Eighe Massiv herab. Einige der Abflüsse sammeln sich in Loch Gabhaig, von wo es durch das Flüsschen Abhainn Gabhaig unter anderem über die Victoria Falls zum Loch Maree fließt.

11. April 2016: Ausflüge bei Loch Maree und bis Applecross

Whigs Vault

Whigs Vault

Das Gefängnis von Dunnottar-Castle ist unter anderem berühmt für einen Vorfall, der 1685 stattfand. 122 Männer und 45 Frauen wurden hier eingesperrt, um sie zu quälen. Der Grund bestand darin, dass es Protestanten waren, die dem König in Glaubensfragen widersprachen. Die Grundfläche dieses Gefängnisses beträgt ca. 4,5 x 11 m².

18. Oktober 2003: Von Stonehaven zu den Shetland-Inseln

Wick

Wick

Die Hafenstadt Wick wurde einst von den Wikingern hier gegründet. Mit dem Friedensvertrag von 1266 fiel die Stadt unter schottische Herrschaft.

Mit über 7000 Einwohnern ist Wick die größte Stadt der Grafschaft Caithness.

Die wilde Landschaft der Highlands sowie die abgelegenheit im hohen Norden machen Wick zu einer Perle für jeden Reisenden. Außerdem kann man hier natürlich seine Vorräte ergänzen.

8. Oktober 2002: Tain bis John O'Grotes

Einige Links